Kooperationen


Nur durch perfektes Teamwork und Kooperation aller am Einsatzablauf beteiligter Mitglieder – der Pistenrettung, der Bergrettung, der Exekutive und des Rettungsdienstes – kann ein größt möglicher Erfolg für den Patienten erzielt werden.

Die Exekutive übernimmt, soweit es den Beamten zeitlich möglich ist, am Einsatzort die Einweisung des Notarzthubschraubers. Dies stellt eine wesentliche Entlastung für den Rettungsdienst vor Ort dar der sich in dieser Zeit vollends um den Patienten kümmern kann. Für die sich im Landeanflug befindliche Hubschrauberbesatzung ist die Polizei als Einweiser am Landeplatz ein verlässlicher Partner der eine sichere Landung garantiert.

 

 

In Kooperation mit dem Österreichischen Bergrettungsdienst – Landesleitung Tirol – sind an Sonn- und Feiertagen jeweils ein Lawinenhundeführer mit seinem Hund am Stützpunkt des Notarzthubschraubers Christophorus 1 auf Bereitschaft stationiert. Dies gewährleistet kürzeste Einsatzzeiten die gerade bei einem Lawinenunfall einen entscheidenden Faktor darstellen.

Bei einer Alarmierung zu einem Lawineneinsatz fliegt der Hundeführer mit seinem „treuesten Gefährten“ als 4. Crewmitglied des Christophorus 1 mit auf die Lawine. Weitere Hundeführer werden bei Bedarf auf vorbestimmten Aufnahmeplätzen durch weitere Notarzthubschrauber oder der Einsatzmaschine des Bundesministerium für Inneres aufgenommen und zum Einsatzort geflogen.

 

  • Feuerwehrflughelfer

 Brandeinsätze an Berg-, Wald- und Wiesenhängen in extrem exponierter Lage sowie Einsätze an Örtlichkeiten welche auf herkömmlichem Wege nicht mit Löschfahrzeugen erreicht werden können bedürfen speziell geschultem Personal und perfekt funktionierender Technik.

Flughelfer, als speziell auf Luftfahrzeuge ausgebildetes Spezialpersonel der Feuerwehr, stellen das Bindeglied zwischen dem Einsatzpiloten und der Feuerwehreinsatzleitung dar.

Durch ständiges Training am Gerät kennen sich Hubschrauber-Crew und Feuerwehrflughelfer persönlich und stellen im Einsatz gemeinsam ihren Mann. 

 

 

  • Pistenrettung

Einen wesentlichen und wichtigen Partner im „Winterdienst“ des Christophorus 1 stellen die unzähligen Pistenretter der Seilbahngesellschaften im Einsatzgebiet des NAH C1 dar.

Erst nach perfekter Erstversorgung durch die professionellen Pistenretter und nach einer sicheren Landung am Einsatzort Skipiste ist es der Crew des Notarzthubschraubers möglich weitere Hilfe sowie den schonenden Abtransport des Verletzten oder Verunfallten durch zu führen.

Insbesondere die „sichere Landung“ auf einer stark frequentierten Skipiste für den Notarzthubschrauber zu ermöglichen benötigt oft unzählige Helfer.

Ein kontinuierlicher Informationsaustausch, z.B. im Rahmen von Schulungen am Stützpunkt des Christophorus 1, ermöglicht einen reibungslosen Ablauf im Zuge der Versorgung eines Verunfallten auf Tirols Skipisten.